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Über die Afrikanischen Webcams

Cams wie WE Djuma, Petes Pond oder Africam

Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Yanthea » Di 3. Feb 2009, 01:36

Gerade hab ich bei Wildearth gelesen, das ein komplettes Löwenrudel, das Sand river Rudel letzten Freitag aus dem Reservat geflüchtet ist und, nach dem es ein Rind gerissen hatte, bis auf ein junges Männchen ausgelöscht wurde.
Ich bin nicht sicher ob es das Rudel war was wir vor einiger Zeit beim Riss eines Büffels beobachten konnten, ist auch egal.Was mich dabei am meisten schockierte, war die Erkenntnis, das das was wir bei Wildearth beobachten, eigentlich auch nur ein Blick in den Zoo ist, und das das Gebiet in dem die Tiere geduldet sind, sehr begrenzt ist.
Und das dieses private Wildreservat eigentlich auch nur zu kommerziellen Zwecken genutzt wird. Ob dort auch Jagdtourismus betrieben wird?
Den Tieren bleibt ja nichts übrig als in der Gegend zu bleiben, und bei einer zu großen Population wird mit Sicherheit gejagd- its in our nature-...
Wildearth.tv wird ja, so sie denn wieder senden, von einem Pay-TV Anbieter
ausgestrahlt und es ist nur eine Frage der Zeit bis auch wir dafür bezahlen müssen, wenn wir denn an den täglichen Safaris teilnehmen möchten.
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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Artemisia » Di 3. Feb 2009, 17:44

Ich habe auch davon gelesen, Yanthea, und so wie ich es verstanden habe, war es ja so, dass der Zaun da war, um die Löwen aus dem Dorf fern zu halten.
Wenn die einmal heraus gefunden haben, dass Milchkühe einfacher zu jagen sind als Büffel oder Gnus werden sie es immer wieder tun.

Ich glaube nicht, dass man das mit Djuma vergleichen kann. Die Tiere dort können sich frei bewegen und gehen, wohin sie wollen. Wir werden doch oft genug darüber informiert, wer sich gerade wo aufhält.
Außerdem denke, die Leute dort verdienen genug daran, die Touristen durch die Gegend zu fahren und ihnen die "wilden Tiere" zu zeigen.

Anders mag es sein, wenn bestimmte Tiere, wie z.B. die Elefanten, einfach überhand nehmen. Das würde bedeuten, dass zu viel der Landschaft zerstört würde, und so die Zahl in Grenzen gehalten werden muß. Ob ich das nun gut finde oder nicht ist eine andere Sache, aber ich behaupte mal, was die Jäger in unseren Wäldern tun, ist auch nichts anderes.



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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Yanthea » Di 3. Feb 2009, 22:05

Artemisia hat geschrieben:
Anders mag es sein, wenn bestimmte Tiere, wie z.B. die Elefanten, einfach überhand nehmen. Das würde bedeuten, dass zu viel der Landschaft zerstört würde, und so die Zahl in Grenzen gehalten werden muß. Ob ich das nun gut finde oder nicht ist eine andere Sache, aber ich behaupte mal, was die Jäger in unseren Wäldern tun, ist auch nichts anderes.


Es ist wohl tatsächlich so, das auch Djuma in einem eingezäunten Bereich liegt, deshalb konnte auch ein Techniker in den letzten Tagen nicht mehr ins Camp, weil Gowrie Gate ab 23 Uhr geschlossen ist.
Und man muß zahlen um in die Reservate zu kommen.
Leopard Hill ist wie ich es verstanden hab,ebenso ein privates Wildreservat wie Djuma, das sich für den Wildschutz einsetzt, und sie hätten auch versucht die Löwen zurückzuholen, wenn man ihnen jenseits des Zaun die Zeit gelassen hätte.
Ausgebrochen war das Rudel, weil es von den Mapogo-Löwen angegriffen wurde und der Zaun des Reservats durch die vielen Regenfälle am Sand River weggeschwemmt wurde.
Aber das der Raum, in dem die Wildtiere leben, sehr begrenzt ist, beweisen die agressiven Übergriffe der Mapogo-Löwe, wenn man sich aus dem Weg gehen könnte würde man es bestimmt, zumal ja die Jungen Nachkommen der Mapogo Brüder waren.
Das unsere Jäger in unseren Wälder ebenfalls eine Populationsbegrenzung betreiben liegt wohl eher daran, das die Pflanzenfresser keine natürlichen Feinde mehr haben. Und jeder Deutsche würde sich warscheinlich bewaffnen, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft Wölfe, Luchse oder Bären auftauchen würden.
Aber die Hegeringe sind zumindest dazu übergegangen Lebensräume für heimische Raubtiere zu schaffen, was den normalen Bundesbürger mit Sicherheit ein Dorn im Auge ist, denn es ist zwar immer schön Wildtiere zu beobachten, aber, bitte schön, nicht im eigenen Vorgarten...
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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Artemisia » Do 5. Feb 2009, 14:22

Sicherlich mag es Zäune geben und sicherlich auch Tore, die geschlossen werden.
Vergiss aber nicht, dass sich dort Urlauber aufhalten, die zwar einerseits etwas erleben wollen, aber wohl doch nicht so hautnah, dass die Löwen bei ihnen durch den Vorgarten spazieren.
Überleg mal, wie oft Karula schon direkt neben den Lodges Beute gemacht hat, und ich weiß nicht, ob es so tourismusförderlich wäre, wenn anstatt ihrer dort ein Löwenrudel rumlungern würde. Die Veranstalter werden sicherlich dafür zu sorgen haben, dass die Urlauber sicher untergebracht sind.
Ich denke mir, dass die Tore der Sicherheit dienen und nicht, um Tiere im Reserve gefangen zu halten.


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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Yanthea » Do 5. Feb 2009, 15:08

Die Zäune sind nicht da, um die Touris zu schützen, die sind tatsächlich mit in den Reservaten untergebracht, genau wie man auch im Krüger Nationalpark Urlaub, ja sogar zelten kann.
Die Zäune trennen die Reservate von dem Rest des Landes um auch die Tiere vor der Landbevölkerung zu schützen beziehungsweise das Land vor den Übergrifffen der Tiere.
Das Gebiet Sabie Sands ist ein rein privates Wildreservat,im Besitz von 15 Eigentümern, die alle am Tourismus verdienen. Hast du mal deren Homepages angesehen? Das sind größtenteils Anbieter von Luxus Lodges, deren Unterkünfte um einiges teurer sind als direkt im Krügerpark und Djuma ist eines der größten Gebiete dort.
Die Tiere können sich in diesem Gebiet und Richtung Krüger Nationalpark frei bewegen und die Besitzer haben sich wie man liest dem Schutz der Wildtiere verschrieben.
http://www.krugerpark.co.za/Maps_of_Kru ... -main.html
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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Artemisia » Do 5. Feb 2009, 16:50

Aber hast Du mal gesehen, wie groß das Gebiet von Sabi Sands ist? Da kann man doch nun wirklich nicht von eingesperrten Tieren reden. Die Luchse, die Peter im Bayrischen Wald fotografiert, sind sogesehen genau so eingesperrt und die Wildpferde in Dülmen auch. Trotzdem sind diese Tiere sich selbst überlassen und leben "in eingeschränkter Freiheit".
Sieh es doch einfach so, dass die Tiere daran gehindert werden, tatsächlichen Safari-Touristen vor die Flinte laufen.

Und wenn die Lodgebesitzer sich dem Schutz dieser Tiere verpflichten, wo liegt dann das Problem? Dann ist doch alles in Ordnung.
Es ist doch nicht verwerflich, wenn ich einen Löwen in freier Natur sehen will, und ein Mr. XY aus Südafrika ermöglicht mir das, indem er mir gegen angemessene Bezahlung eine Unterkunft und einen Guide zur Verfügung stellt, der mich dann zu diesen Tieren führt. Das ganze Leben ist ein Geschäft, warum nicht auch das?
Solange es den Tieren nicht schadet - und ich habe nicht das Gefühl, dass sie in irgendeiner Form durch den Menschen Schaden nehmen - finde ich es völlig okay und wenn ich es mir leisten könnte, würd ich auch dort runter fliegen.


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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Yanthea » Fr 6. Feb 2009, 14:11

Versteh mich nicht falsch, ich hab ja nichts gegen Zäune wenn sie die Tiere schützen, und ich wußte schon vorher , das der Krüger Nationalpark eingezäunt um die Tiere vor Wilderen zu schützen. Ich will auch überhaupt nicht die Webcams mies machen, ich gehe gern in den Zoo ich sehe mir auch gern diese Tiere an, auch wenn sie eingesperrt sind, dient es zumindest dem Erhalt des Genpool, und wenn wir Glück haben, schärft es noch den Blick dafür, das wir nicht allein auf dieser Welt sind und das es vielleicht auch lohnenswert ist die natürliche Umgebung dieser Tiere zu schützen, damit sie auch in Freiheit weiterleben.
Auch die Idee die geschützten Wildgebiete durch private Wildreservate auszuweiten, um den Tieren einen größeren Bewegungsspielraum zu geben ist okay.Das gesamte Sabi Sand Reservat und das nördlich gelegen Manyeleti-Gebiet sind nicht durch Zäune vom Nationalpark getrennt, und auch innerhalb der einzelnen Reservate gibt es keine Zäune um die Wandererungen der Tiere nicht einzuschränken.
Und hier entsteht womöglich das Problem.
1. Die Privatreservate haben natürlich ein Interesse möglichst viel zu verdienen, die Unterkünfte kosten z.T. bis zum 10 fachen dessen was sie im Nationalpark kosten, damit lockt man natürlich ein ganz bestimmtes Klientel in die Reservate.

2. Im Manyeleti- Reservat leben Einheimische ich hab vergessen, welcher Volksstamm, denen ist erlaubt zu jagen und dort gibt es auch entsprechende Unterkünfte.
http://www.tigerfreund.de/artenschutz/c ... -frame.htm

3. Macht es mich nachdenklich, warum in den privaten Reservaten die Wahrscheinlichkeit größer ist, ein Wildtier zusehen als im Nationalpark, so die Werbung und auch die einschlägige Literatur.
4. Der Vorfall mit den Sabi Sand Löwenrudel hat mir nur gezeigt wieviele schießwütige Menschen dort überhaupt rum laufen.
5. Wenn man die Website derer ansieht die Jagden auf geschützte Wildtiere anbieten, sie geben nie genau an wo man untergebracht wird nur in etwa das Gebiet. Mit der Nähe des Nationalparks wird durchaus geworben.
6. Gerade bei Wildearth wird sehr für Spenden geworben, für Dixie, und wie arm sie sind und so weiter, wie wärs denn wenn man diese Leute am Gewinn beteiligen würde, dann wäre die Gefahr der Wilderei gar nicht gegeben .

Ich will das alles nicht runtermachen, aber man ist angesicht der Bilder von Wildearth versucht an eine heile Welt zu glauben, und das ist sie auch dort ganz bestimmt nicht.
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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Artemisia » Mo 23. Feb 2009, 13:04



Gerade lese ich im WE-Blog, dass unser aller Freund, der gute alte Wonky tot ist.

Bild

Die Nachricht kam heute in den frühen Morgenstunden.
Wonky muss bereits gestern oder vorgestern an den Folgen eines Kampfes mit einem anderen Bullen gestorben sein.

Er wird mir fehlen, ich habe mich immer gefreut, ihn zu sehen.
Möge er in Frieden ruhen!


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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Yanthea » Mo 23. Feb 2009, 13:16

Tatsächlich?! Schade! Irgendwie gehörte er nach Djuma und auch ich werd ihn vermissen.
Erstaunlich allerdings das er überhaupt so lange überlebt hat, mit seinen Behinderungen, da hat es doch bestimmt schon öfter Revierkämpfe gegeben.
Eigentlich erstaunlich wie widerstandsfähig Leben sein kann...
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Re: Über die Afrikanischen Webcams

Beitragvon Artemisia » Do 26. Feb 2009, 09:48

"The Circle Of Life"
...sagte Pieter gestern so passend, als er unseren jüngsten Nachwuchs entdeckte.

In Gowrie Dam wurde ein kleines Flußpferd geboren!
Viel sehen kann man noch nicht von ihm,
Bild

aber es übt sich schon eifrig im Klettern (hier zwischendurch immer mal wieder zu sehen) und im Langstreckenschwimmen. hier :lol:

Möge der kleine Wicht gesund und sicher aufwachsen und groß und stark werden und ein langes erfülltes Flußpferd - Dasein führen!


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