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Jagdtourismus

Dies Rubrik umfasst allgemein das Thema Tierschutz

Jagdtourismus

Beitragvon Yanthea » So 25. Jan 2009, 11:34

Sonntag, 25. Januar 2009
dctp PREMIUM CLUB


Ein Urlaub zum Töten - Mit Jagdtouristen auf Safari
(Louis Theroux - African Hunting Holiday)

55 Min.
Dokumentation, Großbritannien 2008

Ist die Jagd auf wilde Tiere eine Form von Naturschutz - oder nur ein barbarischer Sport für Leute, die Spaß am Töten haben? Eines jedenfalls ist die Großwildjagd mit Sicherheit: ein gutes Geschäft. Für die deutsche Erstausstrahlung der BBC Exklusiv-Dokumentation 'Ein Urlaub zum Töten - Mit Jagdtouristen auf Safari' begibt sich Louis Theroux in die Gesellschaft von wohlhabenden Amerikanern, die sehr viel Geld bezahlen, um in Afrika auf Großwildjagd zu gehen. Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Nilpferde und sogar Nashörner können ins Visier genommen werden - wenn man das nötige Kleingeld hat... Für die US-amerikanischen Jäger gibt es kaum etwas, was sie sich nicht kaufen können. Bei der Großwildjagd in Afrika glauben sie, der Zivilisation zu entkommen. Sie buchen eine Reise in eine Welt, in der man noch auf seine Instinkte angewiesen ist, um im täglichen Überlebenskampf zu bestehen. Aber die Tiere, die sie jagen werden, sind fast alle speziell für den Abschuss gezüchtet worden - und nicht selten werden sie den Hobbyjägern quasi mundgerecht vor den Gewehrlauf geschickt. Kann man diese Form der Jagd rechtfertigen, weil sie einigen afrikanischen Farmern den Lebensunterhalt ...
Hat jemand diese Dokumentation heute auf VOX gesehen? Das ist ja wohl der absolute Gipfel! ich möchte hier gar nicht auf die Details der Dokumentation eingehen, aber ich stelle mir die Frage, angesichts von Klimawandel, Artensterben und anderen globalen, uns alle existentiell bedrohenden Problemen, wie ignorant sind Menschen eigentlich, macht Macht und Geld wirklich blind, dumm und taub??? :evil:
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon Peter » So 25. Jan 2009, 14:03

NEIN,HABE ICH NICHT GESEHEN!ABER DU MUSST NICHT IN DIE USA UND NACH AFRIKA GEHEN UM TIERE ABKNALLEN ZU KÖNNEN.ES GIBT GENUG DEUTSCHE DIE
IM OSTEN FÜR VIEL GELD BÄREN ABKNALLEN,DIE IHNEN AUCH NOCH VOR DIE FLINTE GETRIEBEN WERDEN!!ZUM KO...... :twisted:
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TSCHÜß BIS BALD !
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon Chawa » So 25. Jan 2009, 16:30

Ja, ich hab den Beitrag gesehen und es war schockierend.
ABER
es sind nicht nur US-Bürger.
Ich kenne da Schweizer, Spanier, Franzosen, DEUTSCHE ....
die sich auch dieses "Abenteuer" erlauben.
Bis bald, Das Rudel
Lebe, wie DU, wenn Du einmal stirbst,
wünschen wirst gelebt zu haben!
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon freakhead » Mo 26. Jan 2009, 21:50

joh,bei uns gibt es jäger die zahme fasane aussetzen damit sie ein grund haben die überpopulation zu dezimieren.die armen vögel wissen noch nicht mal wie man fliegt.
na ja der eine hat halt n porsche zum kompensieren und der andere ne flinte :evil:
if you want to be you gotta be a wannabe
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon Rudolph » Di 27. Jan 2009, 20:44

Ich habe diesen "Bericht" Gott sei dank nicht gesehen.
Aber allein schon wenn ich worte wie Jagdtourismus, Trophäenjagd, Großwildjagd,... höre kommt mir die Galle hoch. Mich macht selten etwas wütend, aber dieser mangelnde Respekt gegenüber einen Lebewesen, welches sehr wohl auch Schmerz, etc. fühlt, k.... mich an.
Ein Hobbyjäger schafft es selten mit einen Schuss zu töten > Das Tier muss dann sinnlos leiden.

So eine Trophäenjagd ist ein feiges "Spiel" bei dem kein Tier eine reelle Chance hat...
Ich zitiere mal ein Teil eines Blogbeitrages eines Schutzprogrammes für Leoparden, deren Forschungstier von einen Hobbyjäger durchsiebt wurde. Den scherte es wohl nicht, dass dieses Tier ein GPS Halsband hatte..hauptsache töten...
...Trophy hunters lure their prey into a bait that is set close beside a hide. Drawn by the smell of meat, the leopard is first illuminated by a powerful spot light, before being shot...

Seehr mutig....
Und nicht selten werden Mütter getötet, deren Jungen dann auch noch elend zu Grunde gehen, wenn sie nicht gefunden werden.

Was die Dezimierung von so vielen Tieren für Folgen haben, daran denkt dann wohl keiner. Das Ökosystem wird gestört und bricht zusammen.
Das konnte man letztes Jahr in Uganda sehen. Räuber wie Löwen, Leoparden, Geparde wurden in manchen Gebieten gänzlich ausgerottet was zur Folge hatte, dass es zu einer Affenplage kam. Damit hat sich dann wiederum der Mensch selbst geschadet.

Aber die Tiere, die sie jagen werden, sind fast alle speziell für den Abschuss gezüchtet worden

Bullsh**...eine Solche Jagd ist keine Trophäenjagd, sondern nennt ich "Canned Hunt". Das hat nichts mit Trophäenjagd zu tun. Es werden Tiere gezüchtet die dann, noch eingesperrt, für viel Geld über den Haufen geschossen werden.


Ich frage mich immer. Was gibt den Menschen das Recht, über Leben und Tod und über den Wert eines Lebens zu urteilen? Ein Leben, egal welches, ist unbezahlbar, es aus Spaß auslöschen ist unverzeihbar. Von wegen "Früher haben wir das auch gemacht"...ja, aber dass war zum Überleben...heute ist es "Zeitvertreib"..
Aber soweit reichts wohl bei diesen "Menschen" nicht.

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.’ Als Wille zum Leben inmitten von Willen zum Leben erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick, in dem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.“ „Zugleich erlebt der denkend gewordene Mensch die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vordem Leben entgegenzubringen wie dem eigenen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm: Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen; als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten.“ „Dies ist das denknotwendige, absolute Grundprinzip des Sittlichen.“ „Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanze und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt. Nur die universelle Ethik des Erlebens der ins Grenzenlose erweiterten Verantwortung gegen alles, was lebt, lässt sich im Denken begründen.“ „Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingabe, Mitleiden, Mitfreude und Mitstreben, bezeichnet werden kann.“

Albert Schweitzer-Die Ehrfurcht vor dem Leben

Jemand der ein Leben nicht schätzt, den schätze ich auch nicht.
Vor einen solchen Menschen habe ich keinen Respekt.
Und dass ist meine Meinung zu dem Thema

Viele Grüße
Rudolf
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon Chawa » Mi 28. Jan 2009, 23:28

Rudolph hat geschrieben:Ich frage mich immer. Was gibt den Menschen das Recht, über Leben und Tod und über den Wert eines Lebens zu urteilen?

In Punkto Jagdtourismus hast du völlig recht.
Aber Menschen, die irgendwo auf der Welt Tiere jagen, um sie als "Nahrungsmittel" für ihre Familie zu gebrauchen, ich denke, da sieht es anders aus.
Jedenfalls aus meiner Sicht.
LG Chawa
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Re: Jagdtourismus

Beitragvon Rudolph » Do 29. Jan 2009, 19:46

Chawa hat geschrieben:In Punkto Jagdtourismus hast du völlig recht.
Aber Menschen, die irgendwo auf der Welt Tiere jagen, um sie als "Nahrungsmittel" für ihre Familie zu gebrauchen, ich denke, da sieht es anders aus.
Jedenfalls aus meiner Sicht.
LG Chawa


Mit dieser Aussage meinte ich auch nur diese "Touristen" bzw. die Leute die aus Spass töten und töten lassen. ;)
Die rechtfertigen sich ja gerne mit dem "Früher haben wir dass ja auch gemacht"...Das habe ich schon zu genüge bei YouTube, etc. gelesen.
Deshalb habe ich auch noch das geschrieben:

Ein Leben, egal welches, ist unbezahlbar, es aus Spaß auslöschen ist unverzeihbar. Von wegen "Früher haben wir das auch gemacht"...ja, aber dass war zum Überleben...heute ist es "Zeitvertreib"..
Aber soweit reichts wohl bei diesen "Menschen" nicht.



Bei Menschen, welche die Jagd zum Überleben, sprich Nahrung, brauchen, sieht das sehr wohl anders aus...da gebe ich dir vollkommen recht.
Aber diese Menschen leben, im Gegensatz zu vielen anderen, in Harmonie mit der Natur und schätzen auch das Leben anderer Erdenbewohner.
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